Westdeutsche Einzelmeisterschaften Jungen 15 in Düsseldorf - Jonas Schelesnikow erreicht mit dem Überstehen der Gruppe ein gutes Ergebnis
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25.01.2025
Westdeutsche Einzelmeisterschaften Jungen 15 in Düsseldorf
Als Vize-Bezirksmeister hatte sich Jonas Schelesnikow für die Westdeutschen der Jugend 15 bei Borussia Düsseldorf qualifiziert. Gespielt wurde zunächst in zwölf Gruppen im Modus Jeder-gegen-jeden. Der Holter war in seiner Gruppe an Position drei gesetzt. Zum Auftakt ging es gleich gegen den Gruppenkopf Sebastian Lewis (TSSV Bottrop), der mit 1715 TTR-Punkten gut 80 mehr hatte. So ging mit 5:11 der erste Satz dann auch an den favorisierten Gegner. Doch Schelesnikow kam ab Satz zwei viel besser rein, glich zunächst mit 11:6 zum 1:1 aus. Im dritten Durchgang konnte sich keiner absetzen, am Ende behielt aber der TTSV-Akteur mit 11:9 die Oberhand. Dadurch war der Bann gebrochen und mit einem klaren 11:3 holte er sich den überraschenden 3:1-Erfolg – ein perfekter Start. Im zweiten Spiel ging es gegen die 2 der Gruppe, Charlie Groninger (Burtscheider Turnverein 1873 e.V. Aachen), der punktetechnisch auf dem Level seines ersten Gegners war. Nach einem 7:11 schaffte das Holter Top-Talent mit 11:9 erneut den Ausgleich. Nach einem weiteren 6:11 war im vierten Durchgang das 2:2 zum Greifen nah, doch mit 11:13 ging die Verlängerung verloren. So musste die dritte Partie die Entscheidung bringen, ob es mit dem Weiterkommen klappt. Gegen den an Position 4 geführten Maximilian Nüsse (TTG Netphen) war Schelesnikow leichter Favorit. Allerdings ging der erste Satz mit 6:11 wieder verloren. Dann aber übernahm das 14-Jährige TTSV-Juwel das Ruder und drehte das Spiel mit 11:5, 11:7 und nochmals 11:5 sicher um. Durch Platz 2 war der Sprung ins K.O.-Feld geschafft, ein toller Erfolg bereits. In der ersten Runde vor dem Achtelfinale traf er auf Til Bußmann (TTF Bönen), der anhand der aktuellen TTR-Punkte leicht die Favoritenrolle innehatte. Die Negativserie des ersten Satzes hatte aber auch hier wieder mit 5:11 Bestand. Dieses Mal entstand allerdings durch ein überaus klares 1:11 und dem somit entstandenen 0:2-Rückstand eine Herkulesaufgabe. Durch ein starkes 11:8 gelang jedoch der nötige 1:2-Anschluss. Es blieb allerdings bei dem einen Satz, denn Durchgang vier endete mit 5:11 wieder recht deutlich für sein Gegenüber, womit das Aus besiegelt war.
Im Doppel ging Schelesnikow mit Bardia Mohajer Iravani (TSV Hahlen) an den Start, gegen den er im Bezirksfinale unterlag. Zusammen war für beide aber gleich in der ersten Runde Schluss. Beim 0:3 reichte es nicht für einen Satzgewinn.
