1. Herren - Starke Mannschaftsleistung trotz doppeltem Ersatz beim 6:9 gegen Primus Wehrendorf - Kapitän Schäfer bleibt sensationell ungeschlagen - Krause wird im Einzel zum Pechvogel
2. Herren - 1:9-Klatsche in Langenberg - Alle drei Fünfsatzspiele gehen nach Führung verloren - Vorbeck holt Ehrenpunkt
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18.11.2025
TV Einigkeit Langenberg II – 2. Herren 9:1
Die Holter Reserve musste in Langenberg unter der Woche in der 1. Bezirksliga Staffel 3 eine bittere Klatsche hinnehmen. Allerdings täuscht das Ergebnis bei 13 gewonnenen Sätzen etwas. Alle drei Fünfsatzspiele gingen verloren, in allen stand mindestens eine 2:1-Führung auf dem Papier. Gleich zu Beginn brachte das Vater-Sohn-Gespann aus Eckard und David Otto das Langenberger Spitzendoppel mächtig in Bedrängnis, konnte aber ein 2:1 nicht in einen Sieg ummünzen. Das Holter 1er-Duo aus Jan Lakämper und Tobias Krause verpasste beim Stand von 1:1 durch einen Marathon-Satz von 16:18 in Führung zu gehen und verlor noch mit 1:3. Es war bereits die vierte Niederlage in Folge. Dann riss auch noch die Siegesserie vom 3er-Doppel aus Waldemar Bartsch und Pascal Vorbeck. Nach zuvor sieben Erfolgen am Stück gab es durch ein 1:3 die erste Saisonniederlage. Bis zum 0:7 ging der krasse Negativtrend durch die Niederlagen von David Otto (0:3), Lakämper (2:3), Bartsch (1:3) und Krause (0:3) weiter. Spitzenspieler Lakämper glitt dabei eine starke 2:0-Führung gegen Langenbergs Abteilungsleiter Ludger Terhechte noch aus den Händen. Und auch Bartsch verpasste den Entscheidungssatz durch ein 12:14 nur denkbar knapp. Vorbeck war es dann, der mit einem 3:1 den Ehrenpunkt holte. Anschließend konnte auch Eckard Otto eine 2:1-Führung nicht ins Ziel bringen und verlor noch mit 2:3. Im Duell der Spitzenspieler konnte Lakämper zwar mit 1:0 vorlegen, aber durch ein 1:3 die 1:9-Packung nicht mehr verhindern.
19.11.2025
1. Herren – CVJM Wehrendorf 6:9
Die Erste schaffte als Tabellenschlusslicht gegen den ungeschlagenen Primus der Bezirksoberliga fast die Sensation und schrammte an einem Punktgewinn nur haarscharf vorbei. Es fehlte neben Helmut Blanke nun auch noch Dennis Henkenjohann. Für die beiden sprangen aber Jan Lakämper und Tobias Krause als eingespieltes Doppel aus der Reserve ein, was sich auszahlen sollte. Mit 3:0 gewannen sie im 3er-Doppel gegen das untere Paarkreuz der Gäste. Zwar verloren Peter Gerkens und Ricardo Brechmann gegen das zu Null stehende Spitzendoppel mit 0:3. Da aber das Holter 1er-Doppel aus Ulrich Schäfer und Andre Gelse bei ihrer Premiere als Doppel einen 1:2-Rückstand noch sicher zu einem 3:2-Erfolg umbogen, stand eine 2:1-Führung zu Buche. Diese baute Schäfer beim Auftakt in die Einzel sensationell aus, als er nervenstark ein 0:2 noch drehte. Nach den zwei Niederlagen von Gelse (1:3) und Gerkens (0:3), führte Brechmann ein Marathonmatch durch. Nach einer starken 2:1-Führung musste er sich ganz bitter mit 16:18 und 9:11 noch geschlagen geben. Im unteren Paarkreuz ging es äußerst spannend weiter. Lakämper lag bereits aussichtslos mit 0:2 zurück, begann dann aber eine tolle Aufholjagd, die mit einem 12:10 im Entscheidungssatz endete. Bei Krause verlief die Partie kurioserweise fast genau andersrum ab. Nach nervenstarker 2:0-Führung sollte es beim 10:12, 5:11 und 9:11 nicht zum entscheidenden dritten Satzgewinn reichen. Somit stand es 4:5 nach der ersten Einzelrunde auf dem Papier. Im Spitzenspiel vergoldete Schäfer dann seine Tagesleistung und bezwang auch die gegnerische 1 nach zwei klaren Sätzen mit 3:1. Beide Spieler hatten etwas mehr Punkte als er, sodass ein Plus von 20 TTR-Punkten heraussprang. Da Gelse beim 0:3 nicht für einen Satzgewinn in Frage kam und Teamoldie Gerkens bärenstark mit 3:1 erfolgreich war, stand es 6:6. Brechmann und Lakämper waren dann aber nur im dritten Durchgang beim 10:12 am Satzgewinn dran, verloren also am Ende jeweils mit 0:3, sodass Krause schon unter Zugzwang stand. Der Kapitän der zweiten Mannschaft lieferte aber erstmal und ging mit 2:1 in Führung. Allerdings sollte es im Einzel für ihn an diesem Abend einfach nicht klappen, denn auch die zweite Partie ging noch im Entscheidungssatz verloren. Das 6:9 war zwar schade, aber die Mannschaftsleistung konnte sich mehr als sehen lassen.
